13 Gedanken zu „Museum der Moderne – Mönchsberg

  1. Kunst und Besucher – Besucher und Kunst?

    von Klara Exner

    Der Raum, in dem ich mich befinde, ist groß und länglich. Rund um mich herum sind Kunstwerke ausgestellt. Moderne Kunst um genau zu sein. Ich sitze auf einem schwarzen Besuchersessel und lasse die Atmosphäre auf mich wirken. Museen haben mich schon immer interessiert. Ich finde die Stimmung, die hier drinnen herrscht, so anziehend. Die Luft, die Stille und doch das Geplapper von den Besuchern, die strengen Blicke der Museumswächter, das Klacksen der Stöckelschuhe auf dem Betonfussboden. Ja, all das empfinde ich als interessant. Doch am liebsten beobachte ich die Leute um mich herum. Wie sie die Kunst beobachten, wie sich dabei ihre Mundwinkel verziehen, wie sie ihre Stirne in Falten legen und wie sie mit den Augen versuchen, die ganzen Kunstwerke in sich aufzunehmen. Doch am allerliebsten habe ich es, wenn sie ihre Gedanken laut aussprechen. Wenn sie mit einem Bekannten, dem Museumswächter oder der Kuratorin über die Kunstgegenstände reden. Dann komm ich mir so vor, wie als würde ich ganz tief in diese Personen hineinschauen können, wie als könnte das, was sie über die Kunstwerke sagen, mehr über ihre Persönlichkeit sagen als jedes offene Bekenntnis.

    Ich beobachte gerade zwei ältere Damen. Sie stehen vor einer Fotografie von dem Künstler Christian Ludwig Attersee. Fasziniert betrachten sie das Selbstbildnis des Künstlers. Ihre Mundwinkel formen sich zu einem leichten Lächeln, ihre Augen schauen verträumt das Gesicht des Attersees an. Und ganz leise, wie eine Art Flüstern seufzen die beiden geistesabwesend. Es scheint, wie als würden sie die Leute um sich herum nicht mehr bemerken. Wie als wären sie in eine andere Welt eingetaucht. Eine Welt, die nur sie kennen, eine Welt, in der ich keinen Zutritt habe.
    Ich stehe auf und stelle mich etwas entfernt von ihnen hin. Ich tue so, als beobachte ich auch das Selbstportrait, doch stattdessen widme ich meine ganze Aufmerksamkeit ihnen.
    >>Ach, ist dieser Mann nicht schön?< < >> Ja < <, antwortet die andere, >>solche Männer gibt es heute gar nicht mehr. Diese Dauerwelle, einfach einzigartig.< < Ihre beiden Mundwinkel bewegen sich wieder zu einem Lächeln nach oben. Genau das meine ich damit, man kann mit Hilfe eines Kunstwerkes viel mehr über sich und seine Mitmenschen erfahren, als die meisten Menschen glauben. Ich betrachte nun die Fotografie genauer. Ein junger Attersee ist abgebildet. Seine Haare sind lang und gewellt. Sein Mund halb geöffnet und seine Augen schauen den Betrachter direkt an. Es ist, wie als würden seine Augen einen durchdringen und direkt ins Innere eines Menschen schauen wollen. Direkt etwas beängstigend. Ob er heute Frauen auch noch so faszinieren kann wie damals? Ich bin mir da nicht ganz so sicher. Ich setze mich wieder auf den Besuchersessel und lasse die Bilder auf mich einwirken. Was ist das magisch an den Bildern, dass die Menschen so fasziniert? Warum haben sie so eine tiefe Wirkung auf die Besucher? Schon wieder kommt eine ältere Dame in den Raum und schaut sich das Selbstbildnis von Attersee an. Faszinierend, wie dieser junge Mann alte Damen polarisieren kann. Er muss damals echt als Schönling gegolten haben. Die alte Dame bewegt sich in meine Richtung. Ich stehe auf und gehe ihr entgegen. Sie schaut ganz aufgeregt aus. Ihre Augen leuchten vor Freude und ihre Backen leuchten leicht rötlich. >>Schauen Sie, was ich entdeckt habe,< < sagt sie zu mir. Das ist ein weiterer Grund wieso ich Museen liebe. Hier wirst du einfach angesprochen, hier ist keine gesellschaftliche Schranke gegeben, wo man mit den anderen Besuchern nicht interagieren darf. Genau hier haben die Besucher oft das Bedürfnis zu reden. Es ist eigenartig, dass Kunst solch eine Wirkung auf die Menschen ausübt. Psychotherapien hätten in Museen eindeutig mehr Erfolg, als in leeren weißen Räumen. Ich gehe nun mit der Dame zu dem Selbstbildnis von Attersee. >>Schauen Sie die Füße an< <, fordert sie mich auf. Diesmal schaue ich mir nicht das Gesicht an, sondern die Beine. Für mich sind das Beine wie jeder andere Mann sie hat. Nicht besonders muskulös, aber auch nicht extrem dünn. Beine halt. Das ist wieder eine Sache, die ich an Museen so bewundere. Du denkst über die komischsten Dinge nach. Nie im Leben würde ich über Beine nachdenken. Doch genau das tue ich jetzt. >>Schauen Sie die Zehen an< <, fordert mich die Dame nochmals auf! >>Das sind Hammerzehen! Wissen Sie ich bin Ärztin und die Form der Zehen ist nicht normal. Er ist ja echt ein schöner Mann, aber diese Zehen…< < Sie schüttelt den Kopf und beugt sich noch weiter herunter, um die Zehen genauer zu begutachten. >>Woher bekommt man solche Füße?< < >>Naja schauen Sie sich die anderen Bilder an. Welche Schuhe trägt er?< < Ich nehme nun die anderen Bilder unter genauer Begutachtung. Attersee trägt meistens eher schwarze Schuhe die spitz zusammen laufen. Dadurch hat er wohl solche Zehenverformungen, weil er keine breiten, sondern enge Schuhe trägt. Die alte Dame sagt halb zu sich und halb zu mir: >>Also er war echt ein schöner Mann, aber diese Zehen, also ich weiß nicht.< < Ich wende mich langsam von ihr ab und lass sie mit ihren Gedanken alleine. Ich gehe in den nächsten Raum, der voll mit weißen Leinwänden und darauf gepinselten Striche und Punkte ist. Ich beobachte wieder einen Mann, mittleren Alters, der mit einem Kindergartenkind an der Hand den Raum betritt. Wahrscheinlich sind sie Großvater und Enkel. Sie bleiben vor einer Malerei stehen, wo mehrere Farben wild durcheinander aufgepinselt sind. Ich beobachte die Reaktion des Kindes. Seine Augen strahlen vor Freude. „Opa,“ sagt es, wann kann ich meine Bilder im Museum ausstellen? „Wie meinst du das?“, fragt der Opa. „Ich hab ja genau dasselbe Bild auch im Kindergarten gemalt“, antwortete das Kind. Ich kann mir ein Lächeln nicht verkneifen. Die Bilder beeinflussen auch Kinder, denn sie sagen genau das, was sie meinen, ohne groß darüber nachzudenken. Ich gehe ein paar Schritte weiter. Ein junger Mann steht vor einer Zeichnung, welche verzerrt einen Mann mit gebrochenem Herzen zeigt. Daneben stehen ein Zitat von Oskar Kokoschka: >>Das Leben ist ein Zeichnen ohne die Korrekturmöglichkeiten eines Radiergummis.<< Er schaut sich das Bild intensiv an und in seinen Augen bilden sich Tränen. Ja, Kunst kann berühren. Leise gehe ich aus dem Museum hinaus. Ich habe wieder etwas von dem Museumsbesuch gelernt. Nämlich, dass Kunst einem zum Nachdenken bringt, einen berühren und mit unseren Gefühlen spielen kann. Sollten wir nicht öfters ins Museum gehen?

    1. Der Mensch strebt nach Ethik und Ästhetik. Kunst hat in vielerlei Hinsicht die Aufgabe diese beiden Welten, Ehtik und Ästhetik, zu reflektieren und nachzuzeichnen. Aber was genau bewegt uns beim Anblick künstlericher Artefakte? Ist es das Wiedererkennen von uns selbst oder von Teilen unseres Lebens, wenn wir wie hypnotisiert ein Gemälde betrachten? Ich weis von mir selbst, dass nicht jedes Bild meinen Anblick verdient, ich fühle mich nur zu bestimmten Kunstwerken hingezogen, vielleicht auch genau aus diesem Grund.

  2. Aus diesem Blickwinkel habe ich einen Museumsbesuch bisher noch nie betrachtet. Der Gedankengang “Kunst als Therapieform” ist spannend. Ich finde auch, dass Kunst zum Nachdenken (über sein Leben) anregen und vielleicht auch passende Gedankenstöße geben kann. Genauso wie Kleidung bzw. Körpersprache viel über eine Person sagt, so haben sicher auch die Reaktionen der Menschen im Museum eine Bedeutung. Kinder fühlen sich eher noch frei das zu sagen, was sie sich wirklich denken. Also bei ihnen ist der Wahrheitsgehalt und die Nachvollziehbarkeit sicher noch am größten. Ich finde es sehr spannend, da jede Person ein eigenes subjektives Empfinden hat. Jedes Bild, Skulptur, Fotographie oder andere Kunstobjekte rufen Erinnerungen wach. Man assoziiert diese Ausstellungsstücke mit verschiedenen Personen oder Lebensereignissen. Außerdem spielen auch Herkunft, Beruf und Lebenseinstellung eine große Rolle. Je nach dem ob diese Assoziationen positiv oder negativ sind, wird man es mögen oder hassen. Man kann die Menschen zwar beobachten und sie dann “dank” Vorurteilen in eine Schublade stecken, aber was in den Menschen wirklich vorgeht, das weiß eben nur die betreffende Person.

  3. Mode, Subkultur, Individuum

    von Thorsten Schimpl

    Das Museum der Moderne mag einem ja zu mancherlei inspirieren, aber ich dachte nicht, dass es mich, als Menschen der sich zwar sehr für Mode interessiert, dazu bringt über das Kleidungsverhalten der Menschen nachzudenken. „Röcke tragen“, eine Ausstellung die bei meinem Besuch eigentlich gar nicht so im Fokus stand, und deren Name auch eher nach Frivolität klang, hat mich dann dennoch zum Nachdenken gebracht. Diese Gedankenspiele brachten mich zwar weg von der Kunst, aber thematischen dafür mitten in die Gesellschaft, in das menschliche Verhalten, rein.

    Jene die die Maslowsche Bedürfnishierarchie bereits im BWL Unterricht verfolgt haben wissen, dass wenn die Sicherheitsbedüfnisse, sowie sämtliche andere primären Bedürfnisse gedeckt sind der Mensch nach Selbstverwirklichung strebt. Die Kleidung ist dabei ein Produkt welches sich frecherweise selten mit dem Status als Primärbedürfnis zufrieden gibt. Muss sich der Mensch erst keine Sorgen mehr darüber machen zu Erfrieren oder aufgrund fehlender oder unpassender Kleidung sonstige Qualen zu erleiden, sieht er in seiner Gewandung nur allzugerne ein Mittel zur Selbstverwirklichung. Wie aber finden wir uns in einem Stück Stoff wieder?

    Sich wegen dieser Frage den Kopf zu zerbrechen lohnt jedoch nicht, schließlich gibt es bereits die Modeindustrie deren Aufgabe es ist uns diesbezüglich das Denken abzunehmen. Für jeden (Un)Geschmack wird das passende Kleidungsstück produziert. Erwehren kann man sich der Modeindustrie, sofern man kein 24/7 Nudist ist oder seine Kleidung selbst herstellt, nicht; selbst wenn diverse Subkulturen Gegenteiliges behaupten. Diese fabulieren oftmals davon unabhängig von ihr zu sein, beharren auf ihren Individualismus und wettern gegen gesellschaftliche Kleidernormen. Dies geht sogar soweit, dass sich die diversen Subkulturen einen eigenen Dresscode auferlegen, damit auch ein jeder sehen kann wie individuell sie sind und natürlich auch um selbst zu wissen und zu zeigen, wer dazu gehört und wer nicht. Es versteht sich natürlich von selbst, dass diese Kleidung auch von jemanden produziert werden muss, und weil man sich auch innerhalb einer Subkultur beweisen und selbstverwirklichen will, werden auch ganz eigene Marken kreiert. Womit die werten Individualisten wieder Sklaven der ach so verhassten Modeindustrie sind, ganz konform statt wie gewünscht nonkonform. Ein furchtbarer Teufelskreis oder?

    Eigentlich nicht, schließlich bekommen wir von der Modeindustrie doch genau was wir wollen, oder wenn richtig durch die Werbung persuiert genau das was die Modeindustrie will das wir wollen. Ich selbst finde es, abseits der Persuation, auch gar nicht verwerflich, schließlich kaufe ich auch jene Kleidung dir mir am besten zu Gesicht steht. Ob ich mich dann in ihr wohl fühle weil ich es mir einrede oder es tatsächlich der Fall ist, ist für mich nicht weiter von Bedeutung. Auch kann ich sehr gut damit leben, dass Menschen mit der Kleidung Geld an mir verdienen. Schließlich kaufe ich auch nur jene Produkte die mir wirklich gefallen, und mir somit das Geld wert sind. Durch das reflektierte Nachdenken über mein Kaufverhalten habe ich es tatsächlich geschafft meinen Frieden mit der Modeindustrie zu finden. Vielleicht nicht die dümmste Entscheidung meines Lebens.

  4. Was ist Kunst? Besuch im Haus der Moderne Salzburg

    von Ingo Wachtler

    Und wieder einmal hat sich mir die Gelegenheit geboten durch ein Uni-Seminar ein Museum zu besuchen, das ich ohne dieses wohl nie angeschaut hätte. Moderne Kunst interessiert mich eigentlich nicht, da ich nicht viel davon halte und ich bilde mir ein, dass das nicht ist, weil ich nicht viel davon verstehe, was ja auch wieder stimmt. Aber wenn heute ein berühmter zeitgenössischer Künstler eine Katze die Pfoten anmalt und diese über ein Bild laufen lässt, oder drei Striche in drei unterschiedliche Farben auf ein Blatt Papier kritzelt, kostet es schon 1.000e Euros! Und ich Tepp studiere!
    Trotzdem bin ich gespannt und bemühe mich ohne Vorbehalte, sogar getrieben von einer gewissen Neugier, in die Ausstellung zu gehen. Auch wenn ich mir die ganze Anstellung angeschaut habe, beschränke ich mich im Essay auf die Ausstellung von Dieter Roth. Jetzt schaue ich auf meine Notizen und versuche mich zurückzuerinnern.. Die Ausstellung fing cool an. Der Künstler Roth verewigte sich in mehreren Selbstportraits, also in Büsten, die aus Schokolade bestanden, wobei die Konsistenz jedes Mal ein wenig anders war. Sofort fiel mir das noch verpackte mehrere Jahre alte Osterei, das bei meiner Freundin steht ein, und ich fragte mich, wie das wohl aussehen wird.
    Positiv gestimmt ging ich also weiter und sofort wurde ich wieder auf den Boden der Realität bzw. der Surrealität zurückgeholt. Der notorische Drang des Künstlers sich selbst zu portraitieren gipfelte in in-nichts-zu-erkennende Exponate. Auf einen Bild mit dem Titel „Schnitte durch 6 Geschichten des Gesichts“, wo sind die Geschichten? Welche Geschichten? Oder bei einem Selbstportrait auf „Hautfaserblatte“ aus Schokolade, wo bitte ist das Gesicht zu erkennen? Es kommt noch besser. Ein Bild indem eine Suppenschüssel mit Uhren darin abgebildet ist, nennt der Künstler ein „Selbstbildnis“ und eines als Selbstbildnis „Huckevoll“. Keine Ahnung was das sein soll, aber wahrscheinlich muss man hackevoll sein um da ein Selbstportrait zu erkennen.
    Dann folgte aber wirklich was Cooles. Roth bemängelte, dass im TV die Realität unrealistisch dargestellt werde und verfilmte deshalb seinen Alltag.. soweit so gut und soweit nachvollziehbar. Ich schaute gelassen auf die vielen Bildschirme und Alltagsszenen. Dann musste ich grinsen, als der Mann sich tatsächlich dabei filmte, wie er auf stille Örtchen ging! Respekt für diese schonungslose Ehrlichkeit! Dabei habe ich das erste Mal zum grübeln angefangen – dieser Mensch lebt für seine sogenannte Kunst!
    Ein weiteres Werk in Roths Ausstellung war seine Arbeitsplatte die vollgespickt mit seinem Werkzeug war und senkrecht an der Wand hing. Und hier kann ich mir am ehesten Vorstellen, dass dieses Bildnis für Bewunderer einen materiellen Wert hat. Ich bin halt einer von der alten Schule und verstehe unter Kunst noch selbstgemaltes oder im modernen Sinne fotografiertes. Denn auch Fotografieren ist eine Kunst, die ich leider nicht so gut beherrsche. Bei gewissen Sachen moderner Kunst wundere ich mich halt, wer hängt denn sowas über dem Kamin auf? Doch andererseits kann man sich das bei manchen Personen-Portraits vergangener Tage auch denken, sofern diese Personen nicht die eigenen Verwandten sind. Naja wie auch immer..

  5. Ich & Ich – Selbstporträts im MdM
    Der Schönheitsbegriff

    von Cornelia Schreiegg

    Ich sitze gerade an meinem Schreibtisch und lausche der Eröffnungsmusik der Ö1-Radiosendung ‘Ambiente’, worauf der Einstieg in die Sendung mit einem Zitat des belgischen Schriftstellers Maurice Maeterlinck beginnt: “Schönheit ist das Einzige nach dem unsere Seele strebt…” – da fällt mir mein Essay zum Thema ‘Schönheit’ ein. “Gutes Intro”, denke ich mir und setze mich an den Laptop. Ich erinnere mich, dass meine Wahl auf den Schönheitsbegriff fiel, da mich ein Satz auf einem Gemälde in einer besonderen Art und Weise angesprochen hatte: “I don’t know if I associate beauty with truth” – daneben eine wohlgeformte weibliche Silhouette.

    Mir schießen sofort tausende Eindrücke durch den Kopf, die Scheinwelt Hollywoods, abgemagerte Sechzehnjährige bei Frau Klum (die auch nicht jünger als älter wird), das in der Werbung omnipräsente Frauenschema und der die Illusion perfekt machende Photoshop, aktuelle Gesetzesvorhaben zur Altersbeschränkung für Schönheits-OPs usw… “Wilkommen in der Realität!”, denke ich mir und versuche mich ganz persönlich zu fragen, was dies alles für mich bedeutet, wie sich diese Umwelt auf mich auswirkt bzw. auf mich einwirkt.

    “Schwer in Worte zu fassen”, stelle ich fest und greife zu meinem Fensterbrett, auf welchem ein Fotokalender steht. Denn ich erinnere mich, dass im Vormonat ein Spruch zum Thema abgedruckt war, vielleicht kann dieser mir weiterhelfen: “Die Schönheit ist vollkommene Übereinstimmung des Sinnlichen mit dem Geistigen”, so Franz Grillparzer.
    Authentizität, dass ist der Schlüsselbegriff, stelle ich für meinen Schönheitsbegriff fest. Und so umfasst dieser die Wahrheit, die Natürlichkeit. Bleibt man auf der rein “visuellen Ebene”des Schönheitsbegriffs, im Sinne jener, welche nur für das Auge zugänglich ist – fernab der “schönen Seele” Schillers oder Goethes – so ist mir die Ehrlichkeit am liebsten. Genau diese macht einen Menschen für mich schön, jener der zu seinen Makeln steht, der voll und ganz hinter sich selbst steht. Denn genau jener hebt sich aus der Menge ab, wird zu etwas Besonderem.

    “Gut, aber warum stehen wir dann jetzt hier und nicht anderswo?” höre ich eine kritische Stimme.
    Wahrscheinlich deshalb, da wir uns täglich Scheinwelten hingeben, neue Illusionen aufbauen und es nicht vermögen der Realität nicht ins Auge zu blicken. Sie ist direkt, kalt und gnadenlos.
    Und weiter, weil den meisten Menschen der Mut fehlt sich gegen die Entwicklungen, den Schönheitswahn zu stämmen, weil sie sich vor Ächtung fürchten.

    Ich stelle fest, dass der Schönheitsbegriff nicht generalisierbar ist, denn er ist etwas höchst Persönliches, den jeder für sich selbst ehrlich beantworten können soll und darf.
    Für mich hat sich jedenfalls bei meinem Gedankenspiel gezeigt, dass dieser Begriff die Menschen jeglichen Jahrhunderts bewegt hat, und man selbst täglich damit konfrontiert ist.
    Meiner Meinung nach sollten wir die Narben am Körper akzeptieren, dankbar sein für unsere unterschiedlichen Gesichter, anstatt weiter viele, gerade junge Seelen zu ruinieren und deren Narben zu ignorieren.

  6. Bilder

    von marie-luise rosner

    Ich streife durch die verlassenen Räume. Das Museum der Morderne. Betonwände, ineinander verschachtelt. In einigen Räumen fällt das Licht durch die Bäume des Mönchsbergs und große Glaswände in das Gebäude. Angenehm kühl im Vergleich zur Hitze da unten in der Stadt. Ich liebe Museen. Ich liebe die Atmosphäre, diese andächtige Stille, die zum Verweilen, zum Nachdenken anregt. Mit Malerei kann ich nicht viel anfangen, aber vor Fotos, Instalationen wie hier kann ich lange stehen bleiben, meinen Gedanken nachhängen. Ab und zu schleicht ein Museumswärter hinter mir durch den Raum. Ab und zu eilen Touristen kichernd durch die Ausstellung. Ich schaue zwei Türkinnen beim Kleidertausch zu. Ich kann nachempfinden wie sich jemand nach Jahren das erste Mal ohne Kopftuch nackt fühlt. Ich ärgere mich über das Zitat „Aus dem Bewusstsein gut angezogen zu sein empfängt eine Frau mehr innere Ruhe als aus religiösen Überzeugungen.“ Da traut uns Frauen mal wieder jemand viel Tiefe zu. Ich grinse angesichts von Männerbeinen in Strumpfhosen und HighHeels. Oder sind es gar nur unrasierte Frauenbeine? Mich fasziniert das Spiel mit den Identitäten. Ich erinnere mich an eine Fotoserie, für die Pärchen ihre Kleidung tauschten und sich so nebeneinander ablichten ließen. Männer in Röcken und Kleidchen, Frauen in weiten Baggies und Holzfällerhemden. Es mag sein, dass viele Menschen solche Ideen nicht als Kunst empfinden. Mir gefällt dieses Hinterfragen von ganz Alltäglichem, von Gewohnheiten und Normen. Ich finde es wichtig. Wichtig für mich, immer wieder dazu angeregt zu werden, über solche Fragen nachzudenken, sie mir bewusst zu machen. Wichtig für unsere Gesellschaften, die eigenen Bilder immer wieder zu überprüfen und vielleicht auch mal über Bord zu werfen.

  7. Kulturangebot in Salzburg

    von Michael Morf

    Nach einem zehnminütigen Sprint vom Toscaninihof hoch auf den Mönchsberg war ich endlich am Museum der Moderne angelangt. Erfrischt trat ich also in dieses Museum ein, das mir völlig neu war. Wieso besuche ich erst nach drei Jahren, in denen ich hier in Salzburg wohnhaft bin, dieses Museum? Generell würde ich von mir behaupten, dass mir Museen gefallen. Seit meiner Jugend gehe ich jährlich auf die „Lange Nacht der Museen“ in München. Warum sind mir die Salzburger Museen dann so fremd? Das könnte daran liegen, dass ich ungern alleine kulturelle Einrichtungen besuche. Nach meinem Umzug in diese Stadt im Jahr 2009 hielt ich mich mit Museenbesuchen zurück, da ich damit gerechnet habe, dass mich meine Freunde und Verwandten aus München besuchen und ich gemeinsam mit ihnen die Stadt besichtigen würde. Dem war nicht so. Den Besuch, den ich die letzten Jahre empfangen durfte, hatte nie das Interesse die Salzburger Kultur kennenzulernen, zumindest nicht die Kultur bei Tag. Sie kommen lediglich um auf großen Veranstaltungen wie dem Studierendenfest Kult oder auf Privatpartys zu feiern.
    Mir wird bewusst, dass es meine Schuld ist, das kulturelle Angebot in Salzburg aus den genannten Gründen so wenig genutzt zu haben. Die Festung Hohensalzburg wollte ich erst besichtigen, nachdem ich meinem Meldeschein erworben habe, da man sich mit diesem den Eintritt von sieben Euro spart. Salzburg besitzt nicht nur interessante Museen wie das MdM, es hat auch andere sehenswerte kulturelle Öffentlichkeitseinrichtungen wie zum Beispiel das Literaturhaus, das Künstlerhaus, Das Kino, das Landestheater oder etwa das Schauspielhaus. Unter der Woche fehlt einem dafür die Zeit, daher müsste man diese Aktivitäten auf das Wochenende verschieben. In meinem Fall ist das nicht einfach, da ich am Wochenende des Öfteren meine Familie in München besuche. Es gibt ein sehr vielfältiges Angebot für Studenten, dessen sich viele nicht bewusst sind: Im Landestheater und im Schauspielhaus gibt es mittwochs Karten zu sehr günstigen Preisen zu kaufen. Falls man Mittwochabends nicht ins Theater gehen möchte hat man z.B. die Möglichkeit für einen Eintritt von 2 Euro ins MdM zu gehen. Auch zur Festspielzeit wird an die Studenten gedacht und Stehplatzkarten für fünf Euro angeboten. Andere Besucher zahlen für die Sitzplätze der gleichen Aufführungen zum Teil über 300 Euro. Das aktuelle Kulturangebot findet man in der Broschüre KULTplan, der in Kultureinrichtungen als auch in sämtlichen Bars und Gaststätten ausliegt.
    Außerdem bringt die ARGEkultur diverse Künstler wie Kabarettist Marc-Uwe nach Salzburg oder veranstaltet Poetryslams.
    Nicht ohne Grund reisen Millionen Menschen jährlich nach Salzburg um dessen Architektur, Geschichte, Theater, Musik oder Kunst kennenzulernen. Das Kulturangebot ist sehr breit gefächert, man muss sich nur die Zeit nehmen, es wahrzunehmen.

  8. Ein Besuch vergangene Woche im Museum der Moderne

    von Lisa-Marie Speißer

    Ein Besuch vergangene Woche im Museum der Moderne ließ mich erneut über meine Generation – der so genannten „Generation Facebook“ – und das „Leben davor“ nachdenken. Anlässlich einer Exkursion schlenderte ich durch die vierte Ebene des Museums, die sich dem Künstler Dieter Roth und dessen Werken unter dem Motte „Selbste“ widmet. Dort sind Videoinstallationen, Skizzen, Zeichnungen und auch Schokoladenbüsten des Künstlers zu betrachten. Alle Werke befassen sich mit dem Selbstbildnis des Künstlers, der Abbildung seiner selbst und der Selbstdarstellung.
    Während ich von Werk zu Werk schleiche und mir teils ein Schmunzeln verkneife, kommt mir immer wieder die Frage in den Sinn: „wie hätte Herr Roth wohl auf Facebook reagiert? Da der Künstler leider schon 1998 verstarb, konnte er die Entwicklung des Internets und die Entstehung von Facebook nicht mehr miterleben.
    Wenn ich da so an manch eine Inszenierung meiner 250 „Freunde“ denke, so sehe ich doch Parallelen. Zwar ist das Selbstbildnis auf Facebook nicht annähernd so kreativ umgesetzt wie im Museum der Moderne, dennoch aufschlussreicher. So gibt es zum Beispiel „Freunde“ von mir, die täglich Verlinkungen erstellen mit Orten an denen sie sich gerade aufhalten – bestenfalls mit einem Kommentar, der besagt wer mit von der Partie ist.
    Täglich werden Fotos von Aktivitäten, der aktuell besten Freundin, dem Lieblingsfussballverein, der neuesten Errungenschaft oder der besten Familie gepostet. Der aufmerksame Verfolger weiß so schon nach kurzer Zeit, wann diese Person das letzte mal feiern war, wie ihr Tagesablauf strukturiert ist, ob es gerade Stress mit „Schatzi“ gibt und wie viel Geld diese Person in der vergangenen Woche ausgegeben hat.
    Herr Roth hätte sich mittels Facebook wahrscheinlich viel Aufwand erspart. Anstatt einer raumfüllenden Installation von Fernsehern, die ihn im Alltag zeigen, hätte es auch ein online gestelltes Video getan. Mehr Fans hätte er auf diesem Weg vermutlich auch.
    Doch muss ich gestehen: Auch wenn die Kunst des Herrn Roths mich nicht berührt, geschweige denn mir gefallen hat, so hat sie doch mehr Tiefgang, Selbstironie und Ehrlichkeit inne, als die Selbstbeweihräucherung mancher auf Facebook. Er bildet sich in Schokolade und Vogelfutter ab, wird von Vögeln aufgepickt und illustriert damit seine Vergänglichkeit. Meine Facebook „Freunde“ wollen vermutlich einfach nur zeigen, dass sie die tollsten sind.

  9. Verführt – von vier Buchstaben

    von Susanne Bieregger

    Es ist doch immer wieder dasselbe. Mein ursprünglicher Plan sah folgendermaßen aus: Ich wollte nur kurz im Lebensmittelgeschäft die fehlenden Zutaten fürs Abendessen besorgen. In der Nähe des Bahnhofs wohnend, begab ich mich somit zum Forum 1. Das geplante Vorhaben war schnell erledigt – Fleisch und Salat gingen in meinen Besitz über.

    Doch auf dem Weg hinaus aus dem Shopping-Center passierte es. Ich erblickte diese vier meist roten Buchstaben, die so eine anziehende Wirkung auf mich ausüben. Wie hypnotisiert folgte ich ihnen in ein großes, aus Schweden stammendes Geschäft. „Scheinbar hat dieses Wort – SALE – nicht nur auf mich diese Wirkung“ denke ich mir, während ich mich durch das sehr gut besuchte Geschäft bewege. An den pastellfarbenen Kleidungsstücken, die nicht meinem Stil entsprechen, vorbei, bewege ich mich in Richtung eines schwarzen T-Shirts mit bunten Blumen darauf „Das ist schon eher etwas für mich“ geht mir durch den Kopf. Ich beschließe mich weiter durch die vielen kleidsamen Teile treiben zu lassen.
    Wie war das noch gleich in der Ausstellung „Röcke tragen“ im Museum der Moderne? Mich faszinierte, wie viele Facetten von Kleidung diese Ausstellung beleuchtete. Wie wir durch Kleidung unser Geschlecht definieren können, welche Aussagen wir über uns selbst nach außen transportieren, wie wir unsere kulturelle Identität darstellen können und, dass Kleider Leute machen. Neben den gezeigten fotografischen Arbeiten blieben mir vor allem die Zitate an den Wänden in Erinnerung.

    Ein Aspekt der all diese Räume und Bilder durchzogen hat ist der, dass unsere Zeit – unsere Mode – schnelllebiger geworden ist. Während in der Vergangenheit (vor dem 20. Jahrhundert) eine Mode mehrere Jahrzehnte andauerte, so wechseln sich die „Trends“ heutzutage fast jedes Jahr ab. Die heurige Trendfarbe „mint“ wird sich wohl ebenso kurze Zeit halten, wie der Trend zu bunten Hosen oder Colour-Blocking. Modeschöpfer und Modeunternehmen „erfinden“ jedes Jahr neue „Trends“ für die ein Bedürfnis bei uns Konsumenten geweckt werden muss. Wir sehen Hochglanzfotos in Anzeigen – mit Models die idealisiert und meist gephotoshopt sind. Durch dieses Zusammenspiel von Mode und einer Idealfigur projizieren wir unsere eigenen Wünsche und Sehnsüchte (nach Attraktivität, Jugendlichkeit, Dynamik, Weltgewandtheit) auf das Objekt unserer Begierde.

    „Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unsern Kleidern“ (Heinrich Heine) – so ein Zitat der Ausstellung. Mit Kleidung kann man so viel erreichen und ich habe das Gefühl mit verschiedenen Kleidungsstücken und -stilen verschiedene Teile meiner Persönlichkeit hervorheben zu können. Mit Bandshirts teile ich der Welt meinen Musikgeschmack mit, mit Trend-Teilen fühle ich mich hip und up-to-date und würde ich ein Dirndl tragen (wenn ich eines besitzen würde), so könnte ich damit auch meine Heimatverbundenheit zum Ausdruck bringen.

    Ich gebe zu, ich besitze wohl zu viel an Kleidung – ich habe nun schon begonnen mich auf den Schrank meines Freundes auszubreiten. Wenn ich so nachdenke, finde ich es bewundernswert wie mein Freund mit vier Paar Schuhen auskommt und wie meine Eltern mit dem Inhalt von einem Schrank auskommen und meine Mama bei einem Einkaufsbummel stets sagt: „Ich habe alles. Ich brauche nichts.“ Naja, brauchen würde ich auch nichts – ich käme gut aus mit meiner Kleidung – aber scheinbar bin ich anfällig für die Werbung und die „Trends“ der Modeindustrie.

    Mir fällt ein weiteres Zitat der Ausstellung ein: „Aus dem Bewusstsein, gut angezogen zu sein, empfängt eine Frau mehr innere Ruhe als aus religiösen Überzeugungen.“ (Ralph Waldo Emerson). „Ein kluger Mann, dieser Herr Emerson“, geht es mir durch den Kopf und im Bewusstsein, dass mir dieses T-Shirt außergewöhnlich gut stehen wird, gehe ich damit zur Kasse.

    1. Ein toller Artikel, der beim Lesen zum Mitnicken und somit zum Zustimmen animiert. Besonders gefällt mir, dass du das Thema sehr ironisch und manchmal auch selbstironisch betrachtet hast. Die Kritik am Auftreten der Modewelt (siehe “gephotoshopt” Bilder) ist angebracht und trifft die Problematik bezüglich Idealibildern punktgenau. Ebenso passend finde, dass du in deinem Essay die Diktatur der Modewelt überwunden hast, die Magie des Kleidungskaufs dekonsturierst, aber dennoch noch genügend Liebe zur Kleidung in dich trägst um den Einkauf zu genießen. Über die reine Thematik hinaus, hast du es geschafft den Wörtern den richtigen Schwung zu geben. Weswegen sich dein Essay sehr gut liest und “rund” wirkt.

  10. Essay zur Museumsausstellung „Selbstportrait“ im MdM Mönchsberg

    Anna Kräutner

    Ein wichtiges Element in der Ausstellung waren Fotografien. Fotos waren wohl noch nie so populär und omnipräsent wie heutzutage. Fast alle haben einen Fotoapparat, mit dem sie schöne Erinnerungen sammeln, indem sie verschiedene Momente festhalten. Außerdem können mindestens 70% aller Handybesitzer mit ihrem Handy Fotos machen und diese werden oft gleich online gestellt. Die Internetseite, die nur so vor „Angeberfotos“ strotzt, ist wohl Facebook. Jeder möchte sich so schön wie möglich darstellen. Jeder soll wissen wie schön er/sie ist. Oft ist es aber auch so, dass die Fotos mit der Realität nichts mehr oder nur noch sehr wenig zu tun haben. Da haben sich einige zu viel von den Models und Stars abgeschaut. Ich frage mich, wie weit wird dieser Schönheitswahn und diese Täuschungsversuche noch gehen? Wieso reicht es nicht aus zu wissen, man hat auf dem und dem Ordner am PC ein paar tolle Fotos vom letzten Event? Wieso muss man es gleich der ganzen Welt präsentieren?
    Ich denke es ist schon so, dass vor allem heutzutage die Menschen mehr Anerkennung brauchen. Immerhin wird man in den Medien von angeblich perfekten Menschen umgeben und der Schönheitsdruck steigt. Da freut man sich umso mehr wenn vielen „Freunden“ meine Fotos „gefallen“. Was sicher mehr Wirkung in sozialen Beziehungen zeigt als „Gefällt mir“ anzuklicken, wären persönliche Komplimente und Ermutigungen. Diese können gezielt eingesetzt die andere Person aufbauen und ihr den Tag versüßen. Egal, ob man nun sagt: „Die neue Frisur passt dir voll gut!“, „Die neuen Schuhe sind der Hammer!“ oder „Lass den Kopf nicht hängen, du hast es bald geschafft. Die letzte Prüfung heute, wird sicher klappen!“. Es ist für zwischenmenschliche Beziehungen bereichernd, wenn man sich auf die positiven Aspekte des Gegenübers konzentriert und diese sozialen Beziehungen in der Realität führt. Aber jetzt noch mal zum Thema „Selbstportraits“ zu kommen…
    Ich habe mir bei der Ausstellung noch etwas gefragt: „Ist es nun wirklich so wichtig 100e von Selbstportrait-Fotos zu machen und diese dann auch noch auszustellen?“
    Mir kommt es so vor, als wären manche Personen auf dem narzisstischen Level ihrer Kindheit stehen geblieben. Natürlich finde ich es wichtig, dass man schöne Fotos von sich selbst hat. Immerhin wird man ja nicht jünger. 🙂 Aber ich denke dafür gibt es ein gesundes Maß. Wenn man sich zu sehr mit sich selbst beschäftigt, dann tut es einem auf Dauer nicht gut. Meiner Meinung nach gibt es im Leben wichtigere Dinge, als bei Facebook, das coolste Foto zu haben. Ich finde es wichtiger, wenn man sich in seiner Haut wirklich wohl fühlt und so das Leben genießt. Dann kommen, ganz nebenbei bemerkt, die tollen Fotos wie von selbst und die wirken dann auch noch natürlich. 🙂

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