Archiv für den Monat: Mai 2019

2018 Satuer Visuelle Rhetorik – 04 (Galonska)

Tomma Galonska

Das Bildwerk und seine Stimmen

Über die Vision des “sichtbaren Sprechens” in Dante Alighieris Commedia

Im Folgenden werden wir an Dante Alighieris Göttlicher Komödie sprachlich evozierte Bildwelten der Imagination erkunden.

Im Rahmen dieser Tagung hat Prof. Dr. Wolfgang Brassat in seinem Vortrag “Bildende Kunst und Konversationsrhetorik” bereits erörtert, wie sehr ein Kunstwerk ein Programm sein kann für zahllose Konversationen über das Kunstwerk. Das gilt für die Commedia mit Sicherheit. Wir blicken auf 700 Jahre Rezeptionsgeschichte, die sich weiter fortsetzt. Kulturwissenschaftler*Innen und Künstler*Innen aller Disziplinen weltweit haben es immer wieder unternommen, mit ihren eigenen Gedanken und Formensprachen auf die Commedia zu reagieren. Bei den bildenden Künstlern tauchen Namen auf, die man kaum vermuten würde: Robert Rauschenberg, George Grosz u.v.a. Dass die theoretische Rezeption nach wie vor lebendig ist, belegen zahlreiche Neuerscheinungen.

Die gesamte Danteforschung ist sich in einem Punkt einig: Dante ist der Schöpfer einer der bildhaftesten Sprachen, die wir kennen, die Commedia ist ein stupendes Beispiel menschlicher Imaginationskraft.

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