Das epideiktische Prinzip oder: Das Gesetz der Sonntagsrede gilt auch im Alltag

Abstract: “Im heutigen Berufsleben spielt die Festrede nur eine geringe Rolle”, meinte Günther Kreuzbauer in seinem Artkel in RhetOn 02/2004. Der vorliegende Beitrag behauptet das Gegenteil. Heike Mayer führt Argumente und Gründe an, warum sowohl eine theoretische Auseinandersetzung mit der Epideiktik wie auch die Einübung in die Praxis der Festrede in modernen Rhetorik-Kursen sinnvoll und … Das epideiktische Prinzip oder: Das Gesetz der Sonntagsrede gilt auch im Alltag weiterlesen

Redegattungen (genera orationis)

Die Unterscheidung in Redegattungen ist durch Aristoteles festgelegt worden; sie findet sich allerdings bereits in älteren Überlegungen zur Rhetorik (z.B. bei Anaximenes von Lampsakos). Aristoteles hält in seiner Rhetorik[1] den Zuhörer für das entscheidende Kriterium für die Bestimmung der Redegattung: man kann eine Rede hören, um sie wegen eines gegenwärtigen Anlasses zu genießen (Lobrede) oder … Redegattungen (genera orationis) weiterlesen