Kategorie-Archiv: 2006

Wahlkampfreden

Abstract: Wahlkampfreden sind eine besondere Art der politischen Rede, weil sie politische Inhalte bewerben und vor allem in der heißen Wahlkampfphase schwarz-weiß zeichnen. Sie polarisieren, personalisieren, vereinfachen, emotionalisieren, dramatisieren und erheißen Zukunft. Der Autor, als Mitglied des Sächsischen Landtages selbst Politiker, unterscheidet zudem zwischen einem Herausforderer-Stil und dem Amtsinhaber-Stil.

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Bullshit-Bingo in der Chefetage. Modeworte und der Verlust von Glaubwürdigkeit

Abstract:In der Wortwahl des „Bullshit-Bingo“ vereinen sich gleich mehrere Merkmale, die der Glaubwürdigkeit von Managern abträglich sind: Die Begriffe klingen erstens inhaltsleer, überstrapaziert und nur mäßig kompetent; sie schaffen zweitens durch ihre Beliebigkeit eine Oberflächlichkeit und Distanz; sie zeigen drittens eine seltsame Diskrepanz auf zum eigentlichen Gegenstand. Und sie rücken viertens den sprechenden Manager assoziativ in eine Reihe mit Politikern. Mit allen Folgen für eine negative Imagebildung.

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Unterschiede in der Rhetorik von Unternehmern und Politikern

Abstract: Die Rhetorik von Managern und Politikern ist dabei, sich immer weiter anzunähern. Das liegt an den Erwartungen der Medien, an den Rezeptionsgewohnheiten und der Erkenntnis, dass ein Mindestmaß an Training unnötigen Stress im Umgang mit der Öffentlichkeit verhindert. Der Autor ist davon überzeugt, dass die Rhetorik als Gesamtkunstwerk des Auftritts vor Publikum immer bedeutsamer wird. Auch im Management wird an der rhetorischen Ausbildung und insbesondere am Umgang mit Medien gefeilt.

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